Stahlhelm M40 mit Nachkriegsnutzung bei der Feuerwehr

Diesen Stahlhelm M40, hergestellt bei Quist in Esslingen, kaufte ich über ebay. Der Helm war von innen rot lackiert, was auf eine Nachkriegsnutzung als Feuerwehrhelm hinweist. Die Farbe ließ sich mit Universalverdünnung lösen. Von außen war der Helm mal silber lackiert worden. Meine Befürchtungen, dass der Helm mglicherweise Durchrostungen aufweisen würde, haben sich nicht bestätigt.

So sah der M40 nach dem Auspacken aus:

Diesen Helm habe ich in ein sehr mildes Oxalbad gelegt. Auf ca. 12 Liter Wasser kamen nur 5 Esslöffel Oxalpulver. Die Temperatur habe ich mit meinem Tauchsieder immer auf ungefähr 70 Grad gehalten. Die Oxalsäure wirkt mit warmem Wasser deutlich besser als mit kaltem.

Die Farbe habe ich mit Verdünner komplett gelöst und abgetragen. Danach habe ich ihn noch einmal vier Stunden in Oxalsäure gebadet und ständig abgebürstet. So sah der M40 danach aus. Die Oberfläche ist noch sehr matt und stumpf. Es ist aber noch viel von der originalen Farbe erkennbar.

Danach habe ich den Helm noch einige Tage in destilliertem Wasser gebadet. Es dient dem Entsalzen von der Oxalsäurebehandlung. Danach habe ich den Helm mit Ballistol eingerieben und den Glanz wieder stumpf poliert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das ist wieder ein richtig schöner feldgrauer Stahlhelm geworden.