Gasmaske 38 inkl. Maskendose

Guterhaltene Ausrüstungsgegenstände der ehemaligen Wehrmacht sind sind grundsätzlich sehr teuer. Es lohnt sich aber durchaus, schlecht erhaltene und verrostete  Maskendose zu kaufen. Die Gasmasken sind selten mit dabei, da die frühen Gasmasken oft stark verschimmelt sind und entsorgt wurden. Ganz besonders davon betroffen sind die Gasmasken 30, da ihr Korpus aus einem dicken Leinenstoff (mit Gummibeschichtung im Inneren) hergestellt wurden, der leicht zum Schimmeln  neigte.

 

Die hier gezeigte Gasmaske 38 sowie die dazugehörige Gasmaskenbüchse war ein Schnäppchen, da sie einen unrettbar verrosteten Eindruck machte. Wie man den Bilder entnehmen kann, sieht es nicht danach aus, als ob unter dem Rost noch Farbe existiert.

Zumindest die originalen Ersatzgläser steckten noch im Deckel der Gasmaskendose.

Dies ist das Ergebnis nach einem dreitägigen Bad in Oxalsäure. Nach jeweils ungefähr einer Stunde habe ich die Büchse aus der Oxalsäre genommen und in einem Bad aus destilliertem Wasser mit einer sehr weißen Messingbürste (aus dem KfZ-Bereich) gebürstet und so den Rost entfernt. Nach drei Tagen war der Rost verschwunden und das alten Feldgrau (RAL 6006) wieder da. Danach lag die Maskenbüchse eine weitere Woche zum Entsalzen in destilliertem Wasser. Anschließend habe ich sie mit Ballistol eingesprüht und trockengewischt. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.